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Aktuelles

06.03.2017 „Jugend forscht“ im Delfinarium

Annalena Maurer und Florian Bohn vom Friedrich-Albert-Lange Berufskolleg haben die Wasserqualität im Duisburger Delfinarium unter die Lupe genommen.
Immer mal wieder wird aus den Reihen der Delfinariumsgegner behauptet, dass das Beckenwasser nicht optimal sei und die Tiere doch im Meerwasser gehalten werden sollten. Dieser Frage stellten sich die Nachwuchswissenschaftler und verglichen die Qualität des Duisburger Beckenwassers mit Wasser aus dem Meer.
Das Ergebnis:“ Die Wasserqualität ist wirklich sehr gut“ und entspricht dem Wasser im Meer.
Also… wieder mal Alles richtig gemacht.

Den ganzen Bericht können Sie hier nachlesen.


18.12.2016 Der kleine DOBBIE entdeckt die Welt

DOBBIE, so heißt er, der jüngste Spross im Duisburger Delfinarium. Seine Mama ist PEPINA, das älteste Weibchen und schon eine erfahrene Mutter. Nach 88-tägiger Quarantäne im Mutter-Kind-Bereich konnte in dieser Woche die Zusammenführung mit der Familiengruppe stattfinden.
Am Montag fand ein letzter Gesundheitscheck statt. 54,1 kg brachte der kleine Kerl dann auf die Waage, voll im Rahmen seiner Vorgänger. Die Blutwerte waren ohne Beanstandung und so wurde beschlossen, dass DOBBIE gleich am Tag darauf seine Halbschwestern DAISY (geboren 1996, ebenfalls von PEPINA) und DÖRTE (geboren 2011, Mutter DELPHI, Papa auch IVO) kennenlernen durfte. Dies lief, wie erwartet sehr ruhig und völlig unspektakulär ab.
Am Mittwoch wurde die Gruppe dann durch Papa IVO, DELPHI und DEBBIE (geboren am 24.12.2015) vervollständigt. Auch diese Zusammenführung verlief absolut entspannt und nach Plan. IVO zeigte erneut, dass er ein sympathischer Delfinbulle ist und sich durch Nichts aus der Ruhe bringen lässt. Im Gegenteil, er war sehr zufrieden endlich seine PEPINA wieder bei sich zu haben.
PEPINA hingegen hat in diesem Jahr für viel Verwunderung gesorgt. Sie ist die erfahrenste Mutter von allen, aber sehr streng mit ihren Jungtieren. Ihr Nachwuchs schwimmt oft dicht an ihrer Seite. Nicht so der kleine DOBBIE. Schon in den ersten Lebenstagen durfte sich DOBBIE oft einige Meter von der Mama entfernen und schon bald alleine spielen. Das sorgte zuerst für etwas Nervosität bei den beobachtenden Personen, aber bald stellte man fest, dass dies wohl einfach ein Charakterzug von DOBBIE ist.
An Souveränität nicht mehr zu überbieten war der kleine Mann am vergangenen Donnerstag. Er wurde dem großen Presseaufgebot vorgestellt. Viele Reporter, Kamerateams und Fotografen hatten sich im Delfinarium eingefunden, um das Jungtier kennenzulernen. Dicht an Mutters Seite schwamm allerdings eher die kleine DEBBIE, wohingegen DOBBIE für fantastische Bilder und Videos sorgte. Völlig unabhängig von Mutter PEPINA drehte er einige Runden, spielte am Boden mit Luftblasen oder schwamm gemeinsam mit der Gruppe. Er vollführte kleine Sprünge und zeigte sich voller Lebensfreude, so dass allen Beteiligten das Herz aufging.
Dem sorgsamen Beobachter entging aber nicht, dass PEPINA ihren Nachwuchs keine Sekunde aus den Augen gelassen hat.


14.12.2016 Duisburger Delfinfamilie vereint

Die Duisburger Delfinfamilie kann nach 88-tägiger Quarantänezeit des zuletzt geborenen Jungtieres nun endlich vereint werden. PEPINA, das älteste Delfinweibchen der Duisburger Großen Tümmler und selbst seit 1994 am Kaiserberg lebend, hat am 17. September 2016 ein gesundes männliches Jungtier geboren. Wie üblich wurden Mutter und Jungtier während der ersten Lebenswochen im separaten Quarantänebereich des Delfinarium gehalten, da neugeborene Delfine über kein Immunsystem verfügen, das sich erst über Wochen und Monate entwickeln muss. Während dieser Zeit sind neugeborene Delfine ausgesprochen anfällig gegenüber jeglichen Krankheiten, weshalb die Sterblichkeitsrate bei Jungdelfinen - sowohl im Zoo als auch im Freiland - recht hoch ist. Mit der strikten Quarantäne hat man in Duisburg allerdings beste Erfahrungen gemacht, um die Jungtiere über diese äußerst kritische Phase der ersten Lebenswochen zu bringen.

Duisburgs jüngster Delfinnachwuchs erweist sich als topfit und nach der letzten am vergangenen Montag von der Tierärzteschaft des Zoos durchgeführten Untersuchung steht einem Ende der Quarantänezeit und einer Zusammenführung mit den übrigen Duisburger Delfinen nun nichts mehr im Wege.

Am Dienstag durfte das Jungtier bereits gemeinsam mit seiner Mutter PEPINA die Delfinweibchen DAISY (geboren 1996 in Duisburg) und DÖRTE (geboren 2011 in Duisburg) kennenlernen. Die Zusammenführung verlief sehr harmonisch. Das Team des Delfinariums erwartet ein ebensolches Verhalten, wenn nun noch Delfinmännchen IVO sowie die Weibchen DELPHI (geboren 1992 in Duisburg) und die kleine DEBBIE (geboren 2015 in Duisburg) dazukommen.

Die Duisburger Delfinfamilie zeichnet sich durch ein hervorragendes Sozialgefüge aus. Neue Jungtiere werden sofort völlig problemlos in die Gruppe integriert. Besonders vorteilhaft ist dies für die jungen weiblichen Tiere, wie DÖRTE und DEBBIE, die so von klein auf ein vorbildliches Aufzuchtverhalten erlernen können.

Das Team des Zoo Duisburg um Zoodirektor Achim Winkler,
der leitenden Zootierärztin und Kuratorin des Delfinariums Dr. Kerstin Ternes
sowie der zuständigen Delfinpfleger freut sich sehr,
den kleinen Delfin am Donnerstag, den 15.12.2016 um 11 Uhr
den Vertretern der Presse vorstellen zu können.
Zu diesem Zeitpunkt findet dann auch die Namensvergabe statt.



13.12.2016 DARWIN, DIEGO und Co. haben sich bereits bestens in Lanzarote eingelebt

Seit gut zwei Wochen sind die Duisburger Großen Tümmler DIEGO und DARWIN nun schon auf Lanzarote. Der Rancho Texas Lanzarote Park ist ihr neues Zuhause geworden. DIEGO und DARWIN, die gemeinsam mit ihrer Halbschwester DÖRTE im Jahr 2011 im Duisburger Delfinarium geboren wurden, flogen auf Empfehlung des Zuchtbuchführers der Großen Tümmler zusammen mit den Nürnberger Delfinen NOAH und KAI nach Puerto del Carmen auf Lanzarote, um dort eine neue Delfingruppe aufzubauen.

In einem sogenannten Medical Pool konnten sich Delfine in den ersten Tagen unter einem Sonnendach an die spanischen Lichtverhältnisse gewöhnen, bevor dann alle vier Tiere den gesamten Beckenkomplex nutzen durften. Mittlerweile sind die vier Jungs gemeinsam unterwegs und haben sich hervorragend eingelebt.



In der Heimat hingegen, wärmt der bekannte Delfinariengegner Jürgen Ortmüller, Geschäftsführer der Ein-Mann-Organisation des sogenannten Wal- und Delfinschutzforums (WDSF), derweil wieder einmal alte Falschbehauptungen zur Delfinhaltung neu auf. In seiner neuesten von ihm veröffentlichten Pressemitteilung erweckt Jürgen Ortmüller, von Beruf wegen Steuerberater, den Eindruck ein Berufungsverfahren gegen den Zoo Duisburg am Münsteraner Oberverwaltungsgericht „gewonnen“ zu haben. Der Zoo Duisburg wurde, Ortmüllers Aussagen zufolge, angeblich verurteilt, sämtliche Unterlagen zur Delfinhaltung dem WDSF zur Verfügung zu stellen. Dies ist nachweislich falsch. Geklagt hat Herr Ortmüller vielmehr auf Akteneinsicht vor Ort im Zoo Duisburg. Dazu sah aber auch das Gericht keinerlei Notwendigkeit, da der Zoo Duisburg bereits seit zwei Jahren das „gläserne Delfinarium“ betreibt, eine Homepage, die allen Interessierten die Möglichkeit bietet, sich eine eigene Meinung zur Delfinhaltung zu bilden. Diese Homepage zeigt in ausführlicher Darstellung und in Abstimmung mit den zuständigen offiziellen Behörden alle relevanten Daten zu den im Zoo Duisburg gehaltenen Delfinen, so dass sich jeder Interessierte einen umfassenden Überblick über die Haltung, Pflege und Zucht der Duisburger Delfine verschaffen kann, mit detaillierten Angaben zu Fütterungen, Erkrankungen und sogar pathologischen Berichten von verstorbenen Tieren. Herr Ortmüller erweckt jedoch in seiner Pressemitteilung den Eindruck, der Zoo habe nur unvollständige Daten auf der Homepage veröffentlicht. Während der Gerichtsverhandlung konnte ihm, unter Aufsicht des Richters, auf der Homepage gezeigt werden, wo sich alle Informationen befinden, die Ortmüller selber nicht in der Lage war, zu finden. Auch vermeintliche, von Herrn Ortmüller angeprangerte Fehler auf der Homepage konnten im Beisein des Richters als vielmehr richtige Angaben bestätigt werden. Ob dies Herr Ortmüller wirklich verstanden hat, ist unklar, schreibt er doch u.a. in seiner Pressemitteilung, dass der Zoo sich bei dem Erörterungstermin verpflichtet hat, die Tagesberichte des Delfinariums ab dem 1.1.2016 online zu stellen. Eben diese Tagesberichte wurden ihm jedoch bereits beim Erörterungstermin auf der Homepage gezeigt…
Die relevanten Inhalte der Tagesberichte (Futterangaben in kg, Anzahl Vorführungen, Gewichtsentwicklung der Tiere) sind schon seit vielen Monaten online auf der Delfinhomepage des Zoos verfügbar. Für Herrn Ortmüller, immer auf der Suche nach, wie er es formuliert „unschönen Vorfällen“ im Delfinarium, erscheint dieses trotz richterlicher Verfügung jedoch nicht ausreichend. Wie vom Richter und allen offiziellen Behörden immer wieder aufs Neue bestätigt stimmt bei der Delfinhaltung in Duisburg alles und die Delfinariengegner können trotz anhaltender Hetzkampagnen nichts „Unschönes“ finden. Also müssen seitens Herrn Ortmüller, wie leider schon mehrfach in der Vergangenheit geschehen, alte Lügen aufs Neue ausgegraben werden, um in der Öffentlichkeit ein falsches Bild bzgl. der Delfinhaltung zu vermitteln.
So wird seitens Herrn Ortmüller zum wiederholten Male die Formulierung „größter Delfinfriedhof Europas“ in Bezug auf das Duisburger Delfinarium verwendet und mit bewusst falschen Zahlenangaben und aus dem Kontext gerissenen Informationen die Leser seiner Pressemitteilung in die Irre geleitet und fehlinformiert.
Die selbst nach dem neuesten Gerichtsverfahren weiterhin vorgetragenen Falschangaben und Behauptungen von Herrn Ortmüller die Delfinhaltung betreffend, zeigen, wie wichtig die Delfinarienhomepage des Zoo Duisburg ist, um allen Interessierten, die ggf. noch nicht die Möglichkeit hatten, sich die Delfinhaltung vor Ort im Duisburger Delfinarium anzuschauen, einen detaillierten und wahrheitsgetreuen Einblick in das Thema Delfine und Delfinhaltung zu bieten.


28.11.2016 DIEGO und DARWIN reisen in den Süden

Am Samstag, den 26. November 2016 verließen die Großen Tümmler DIEGO und DARWIN den Zoo Duisburg, um auf Empfehlung des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) und gemeinsam mit zwei weiteren Delfinen aus dem Tiergarten Nürnberg in ein neues Delfinarium auf Lanzarote umzuziehen.
Im Rancho Texas Park auf der spanischen Kanareninsel Lanzarote wurde in diesem Jahr ein modernes neues Delfinarium errichtet, das die neue Heimstätte für die vier Delfine bietet. Hier werden die vier männlichen Tümmler, welche allesamt in europäischen Delfinarien geboren wurden (DIEGO und DARWIN 2011 in Duisburg, NOAH 1993 in Nürnberg und KAI 2010 in Harderwijk/Niederlande), eine reine Junggesellengruppe bilden.
Die vier Tiere wurden auf ihrem Transport von Deutschland nach Spanien von je einem Tierpfleger aus Duisburg und Nürnberg sowie einer Tierärztin begleitet. Diese werden für einige Zeit bei den Tieren verbleiben, um ihnen die Eingewöhnung in der neuen Umgebung zu erleichtern. Die Tiere sind wohlbehalten auf Lanzarote eingetroffen und haben sich bereits bestens in ihrem neuen Heim eingelebt.
Der Kontakt zu den Heimatzoos in Deutschland wird auch zukünftig eng gepflegt, zumal auch auf Lanzarote die Forschung sowie die Edukation wichtige Eckpfeiler der Delfinhaltung darstellen werden.

Foto: Paulien Bunskoek, Zoo Duisburg


10.11.2016 Große Freude im Duisburger Delfinarium

Der kleine noch namenlose Große Tümmler, welcher am 17.9.2016 (auf den Tag genau 9 Jahre nach seiner großen Schwester DONNA) im Duisburger Delfinarium geboren wurde, ist topfit.

Am 5. November hatte er die 50 Tage andauernde kritische Phase geschafft. Nun müssen Mutter PEPINA und Jungtier nicht mehr 24 Stunden lang von den zuständigen Tierpflegern überwacht werden.

Die zuletzt wöchentlich durchgeführten Blutentnahmen zeigten keinerlei Auffälligkeiten und das Gewicht des Jungdelfins entwickelte sich vorbildlich. Am vergangenen Donnerstag (Tag 48) vermeldete die Waage stolze 42,5 kg. Damit liegt der kleine Delfin genau im Rahmen der anderen Jungtiere, die im Duisburger Delfinarium geboren wurden und zur Zeit hier leben. Die Gewichte der übrigen Jungtiere lagen um diesen Zeitraum herum bei 42,3 kg (DEBBIE, geboren 2015), 43,6 kg (DARWIN, geboren 2011), 42,2 kg (DIEGO, geboren 2011) und 44,8 kg (DÖRTE, geboren 2011).

Langsam beginnt nun für den jüngsten Spross der Duisburger Delfine die Vorbereitungsphase die gesamte Delfinfamilie kennenzulernen. Schritt für Schritt wird das Jungtier, im Übrigen ein Männchen, nun an Mamas Seite jeden Delfin kennenlernen, so dass hoffentlich bald die Duisburger Gruppe gemeinsam dem Publikum präsentiert werden kann.

Schon jetzt sorgt die kleine Halbschwester DEBBIE für strahlende Gesichter bei den Zoobesuchern. Ob in den Vorführungen, wo sie fleißig die Großen imitiert oder auch eigene Sprünge präsentiert, oder aber in den Zeiten zwischen dem täglichen Training. Da kann der aufmerksame Beobachter wunderschöne Bilder von spielenden Delfinen machen. Neben der kleinen DEBBIE, die am Heiligabend ein Jahr alt wird, zeigen auch die anderen Delfine wie erfindungsreich sie Luftringe unter Wasser produzieren und wie ausdauernd sie minutenlang damit spielen und sie sie immer wieder in der Form verändern können. Ganz besonders dieses ausgiebige Spielverhalten zeigt erneut das Wohlbefinden der Delfine im Delfinarium.


11.10.2016 Halbzeit im Duisburger Delfinarium

Ein leichtes Aufatmen geht durch das Duisburger Delfinarium. So langsam lässt die Anspannung der vergangenen Tage nach und eine noch verhaltene Freude wird schon in den Gesichtern der Mitarbeiter erkennbar. Freuen muss man sich auch, wenn man auf das wohlgenährte Delfinjungtier blickt. 25 Tage ist es nun alt und damit ist die Halbzeit in der Quarantäne schon erreicht.

Mutter PEPINA kümmert sich, wie bei all ihren Jungtieren zuvor, sehr vorbildlich. Dennoch merkt man auch ihr ihre Erfahrenheit an. Von Jungtier zu Jungtier wird sie weniger streng. Ihre erste Duisburger Tochter DAISY musste bei ihrer Geburt 1996, 2 Jahre nach dem PEPINA aus dem Freizeitpark Sierksdorf nach Duisburg gekommen war, streng an ihrer Seite schwimmen und durfte nur ganz langsam selbständig werden. DONNA 2007 und DIEGO 2011 wurden schon weniger oft gemaßregelt. Der kleine junge Mann, der übrigens am gleichen Tag wie DONNA geboren wurde (nur 9 Jahre später), durfte schon in den ersten Lebenstagen eigene Erkundungen unternehmen und nun sieht man ihn schon ausgiebig mit der Mama herumtollen.

Sein Geburtsgewicht von 17,73 kg hat er bereits auf 32 kg erhöht.



06.10.2016 Delfinjungtier bislang topfit

20 Tage ist er nun schon alt - PEPINAs Jungtier, der kleine männliche Große Tümmler, der am 17. September 2016 im Duisburger Delfinarium das Licht der Welt erblickte. Die Geburt erfolgte exakt auf den Tag genau 9 Jahre nach der Geburt seiner Schwester DONNA, die mittlerweile im Tiergarten Nürnberg lebt.

Die erfahrene Delfinmutter PEPINA kümmert sich, wie bei all ihren Kälbern, vorbildlich um den Kleinen, der schon mächtig an Gewicht zugelegt hat. Bei seiner Geburt wog der kleine Delfinmann 17,7 kg und bringt nun schon stolze 28,1 kg auf die Waage.

Mutter und Jungtier werden weiterhin rund um die Uhr überwacht und es werden alle Daumen gedrückt, dass die Quarantänezeit von knapp 2 Monaten weiterhin so positiv verläuft. Erst nach dieser Zeit wird sich endlich ein belastbares Immunsystem bei dem Jungtier entwickelt haben, das bei neugeborenen Delfinen nicht gegeben ist, weshalb die Jungtiere in den ersten Lebenswochen aufgrund fehlender Abwehrstoffe ausgesprochen anfällig gegenüber jeglichen Krankheitserregern sind. Nach Beendigung der strikten Quarantänemaßnahmen steht einer schrittweisen Gruppenzusammenführung dann nichts mehr im Wege. Darüber dürfte sich insbesondere das junge Delfinmädchen DEBBIE freuen, die ja selber erst an Heilig Abend 2015 am Kaiserberg geboren wurde und sich prächtig entwickelt. So ein Spielgefährte im ähnlichen Alter eignet sich hervorragend für gemeinsamen Schabernack in der Delfingruppe.


17.07.2016 Auch wenn heute kein sommerliches Schwimmbadwetter die Sommerferien in Nordrhein-Westfalen begleitete, so war es doch ideales Zoowetter. Trocken und nicht zu heiß. Mehrere tausend Besucher strömten in die Delfinvorführungen und besuchten IVO und seine Familie. Auch die fast 7 Monate alte DEBBIE begeisterte jung und alt.
Wer sich allerdings ein Stück Delfinarium nach Hause holen möchte, kann dies nun nicht nur mit den beliebten Zookalendern unserer Fotografen Claudia & Mario Kuster tun, sondern unter zoo-foto.de auch Postkarten, Puzzle oder sogar ein kleines Büchlein zur Duisburger Delfinfamilie bestellen.


01.02.2016 Delfinjungtier wächst und gedeiht

40 Tage ist das kleine Delfinmädchen nun schon alt und war beim letzten Wiegen am 28. Januar bereits 37,5 kg schwer. Damit ist sie ähnlich schwer wie Diego, Darwin und Dörte es 2011 in diesem Lebensalter waren. Abgesehen von der unmittelbar bevorstehenden Verdopplung des Geburtsgewichts machen sich auch weitere Veränderungen bemerkbar. Seit etwa einer Woche löst sich vermehrt die Babyhaut ab. Die weißen Linien (Fetalfalten) auf dem Rumpf, die anzeigen, wie platzsparend das Jungtier in der Gebärmutter untergebracht war, verblassen zunehmend.

Auch erste Zähnchen blitzen durch das Zahnfleisch. Zwischen 80 und 112 gleichgeformte konische Zähne werden es einmal werden. Beim Fischfang werden die Zähne nur zum Festhalten genutzt, da die Tiere ihre Beute ohne zu kauen abschlucken.

Für DELPHIs kleine Tochter ist nun auch das Ende der Quarantänezeit gekommen. Mit einem Lebensalter von 50 Tagen wird dann auch endlich mal an einen Namen gedacht. Wird´s wieder einer mit D?


11.01.2016 Neues vom Delfinchen

Während die Ergebnisse der histologischen und bakteriologischen Untersuchung noch ausstehen, geht es dem zweiten Kalb im Delfinarium sehr gut. Am Freitag zeigte die Waage bereits 28 kg an. Mutter DELPHI hat mit ihrem anti-autoritären Erziehungsstil Erfolg und schon jetzt eine selbstbewusste und sehr eigenständige kleine Tochter.


04.01.2016 Trotz Rückschlags zum neuen Jahr gibt sich der Zoo Duisburg kämpferisch

Das am 22. Dezember 2015 geborene Delfinjungtier des Zoo Duisburg ist am gestrigen Sonntag unerwartet verstorben. Das kleine Männchen, das völlig gesund schien, hatte alle Mitarbeiter/innen des Zoos begeistert, zumal nichts auf eine Erkrankung hindeutete und das Jungtier innerhalb von 12 Tagen fast 10 kg an Gewicht zugenommen hatte. Am Wochenende war jedoch aufgefallen, dass das Muttertier und ihr Kalb deutlich langsamer schwammen als gewöhnlich. Eine kurzfristig entnommene Blutprobe wies einen stark erhöhten Kaliumgehalt auf. Anschließend zeigten Mutter und Jungtier allerdings wieder ein normales Schwimmverhalten mit regelmäßigen Atem- und Trinksequenzen. Am Sonntagmorgen trat innerhalb von nur 2 Minuten - wohl aufgrund einer Stoffwechselentgleisung - der Tod des Jungtieres ein, ohne dass Tierpfleger oder Tierärzte in irgendeiner Form hätten eingreifen können. Das verendete Tier wurde sofort zu einer veterinärmedizinischen Fachfakultät gebracht, in der Hoffnung, dass die dortigen Meeressäugerspezialisten die Todesursache bestimmen können. Zusätzlich wurde ein weiteres internationales Expertenteam hinzugezogen, da der plötzliche Tod von scheinbar gesunden Jungtieren bei Delfinen bis heute der Wissenschaft ein Rätsel aufgibt.

Die Mitarbeiter/innen des Zoos, die ihre Weihnachts- und Neujahrsfestivitäten opferten und sich Tag und Nacht um die Aufzucht der beiden Delfinjungtiere bemüht haben, sind zutiefst betroffen. Dies umso mehr, da nun wieder mit den üblichen Anfeindungen der Zoo- und Delfinariengegner zu rechnen sein wird, die wider besseren Wissens die Haltung und Zucht im Delfinarium anprangern werden, obschon die Jungtiersterblichkeit bei Delfinen aufgrund des sich erst in den ersten Lebenswochen entwickelnden Immunsystems im Freiland ebenso hoch ist wie im Zoo. Der Zoo setzt nun all seine Hoffnung in das weibliche Jungtier, das an Heiligen Abend geboren wurde, und das heute am 12. Lebenstag scheinbar gesund ist und bereits stattliche 25 kg wiegt.


28.12.2015 Neues vom Delfinnachwuchs

Der kleine männliche Delfin von DAISY bricht alle internen Gewichtsrekorde. Seit seiner Geburt vor 6 Tagen hat der kleine Mann fast 6 kg zugenommen. Normalerweise verlieren Jungtiere – ebenso wie Menschenbabies - in den ersten Lebenstagen etwas von ihrem Geburtsgewicht. Das Säugen muss sich zwischen Mutter und Jungdelfin erst einspielen, die Umgebungstemperatur im Wasser ist deutlich niedriger als in der Gebärmutter und die Kleinen müssen sich aktiv fortbewegen, was viel Energie verbraucht. Doch die Natur hat vorgesorgt. Die Jungtiere sind mit einer knapp 2 cm dicken Fettschicht unter ihrer Haut ausgestattet, die sie die Temperaturdifferenz gut ertragen lässt. Beim Säugen kommt es nicht nur darauf an, wie schnell das Jungtier die Milchquelle findet, sondern auch wie gut sich die Mutter präsentiert, wie viel Milch vorhanden ist, und auch ob der Milcheinschuss der Mutter vielleicht Schmerzen bereitet. Wenn das Jungtier dann mit der Schnabelspitze im Gesäugeschlitz der Mutter verschwindet, geht alles ganz schnell. Über wenige Sekunden wird Muttermilch unter Druck in das Maul des Jungtieres geschossen. Wenn das Jungtier dann genug getrunken hat und zum Atmen wieder an die Wasseroberfläche kommt, kann man oftmals noch eine Milchwolke im Wasser beobachten. Für die Beobachter ein sicheres Zeichen, das auch Milch geflossen ist. Bei DAISY und ihrem Jungtier scheint das zweifelsohne gut zu funktionieren. Eine Gewichtszunahme von 200g/Tag wird bei Delfinen als normal erachtet. Der kleine Mann nimmt im Schnitt 1 kg pro Tag zu.

DELPHIs kleines Mädchen hat hingegen in den ersten Lebenstagen etwas an Gewicht verloren, nun aber ihr hohes Geburtsgewicht von 19,5 kg schon wieder erreicht und sogar etwas überschritten. Auch sie wird reichlich von ihrer Mutter DELPHI gesäugt, muss aber deutlich eigenständiger durchs Leben schwimmen. Normalerweise ist die Muskulatur der Jungtiere noch nicht stark ausgeprägt. Sie nehmen eine Position seitlich und dicht hinter der Finne (Rückenflosse) der Mutter ein. In dieser Position kann sich das Jungtier durch den Sog, den der Körper der Mutter beim Schwimmen erzeugt, mühelos durch das Wasser ziehen lassen und sogar während des Schwimmens schlafen. DELPHI erzieht ihren Nachwuchs bereits sehr früh zur Selbständigkeit und lässt das kleine Mädchen, wie 2007 schon bei ihrer Tochter DOLLY und 2011 bei Tochter DÖRTE, oft alleine kleine Ausflüge unternehmen, während sie ruht, spielt oder die Tierpfleger darauf aufmerksam macht, dass nun wieder Zeit für Fisch ist.

Beide säugende Muttertiere bekommen deutlich mehr Futter, da sie die sehr fettreiche Milch produzieren müssen. Frisst ein erwachsener Großer Tümmler im Durchschnitt etwa 6-7 kg, so erhalten die Muttertiere derzeit bis zu 12 kg ausgewählten Futterfisch täglich.


25.12.2015 Delfindame DELPHI hat den Weihnachtstraum wahr werden lassen und am Heiligabend ein Junges geboren.
Innerhalb von nur 20 Minuten hat sie problemlos ein kräftiges Mädchen zur Welt gebracht.
DELPHI selbst wurde 1992 im Zoo Duisburg geboren. DÖRTE, ihre Tochter von 2011, konnte die Geburt des neuen Schwesterchens aus nächster Nähe beobachten.
Der weihnachtliche Babyboom im Delfinarium hat dem Zoo Duisburg hiermit erneut zwei Delfinchen in zweiter Generation beschert.
In Duisburg sind zuvor bereits DOLLY, DARWIN und DÖRTE in zweiter Generation erfolgreich gezüchtet worden. Das kleine Mädchen ist mit 19,5 kg Startgewicht sehr proper. Gestern Abend ist sie um kurz nach 20 Uhr zur Welt gekommen.
Wie auch bei Menschenkindern wird bei sehr großen Babys der Glucosespiegel überprüft und eventuell zugefüttert.
So auch bei DELPHIs Jungtier.
Nach der unglaublich schnellen Geburt, was bei Mehrfachmüttern nicht so selten ist, hat sich das Baby ganze 8 Stunden Zeit gelassen, bevor es erstmals gesäugt hat. Dies ist nicht nur für das Immunsystem unvorteilhaft, sondern auch für den Energiehaushalt. Nur mit genügend Energie kann das Jungtier auch weiterhin bei der Mama das Gesäuge aufsuchen. Dies in Kombination mit DELPHIs sehr laxem Erziehungsstil erforderte ein Eingreifen am Morgen des 1. Weihnachtstages. Der Glucosespiegel wurde gemessen und war mit 38 eindeutig unterhalb den wünschenswerten 80 mg/dl. Das Jungtier erhielt also eine kleine Starthilfe aus Fischbrei und Delfinersatzmilch per Sonde. Die Mitarbeiter sind aber nicht beunruhigt, da dies auch bei DÖRTE 2011 der Fall war. Diese hatte damals in den ersten 12 Stunden nicht getrunken und ebenso einen kleinen Energieschubs benötigt. Dies hat DÖRTE nicht geschadet und hat sie den Gewichtsvergleich mit DIEGO und DARWIN deutlich gewinnen lassen. Auch wenn DELPHIS nachlässiger Erziehungsstil einem erst einmal einen Schrecken einjagt, so entwickeln sich ihre Babys doch prächtig und strotzen nur vor früher Unabhängigkeit und Selbstbewusstsein.


























DELPHI schaut durchs Fenster und lässt ihr Jungtier ganz entspannt schwimmen. Nicht zu vergleichen mit PEPINA oder DAISY, die ihre Kälber streng an ihrer Seite führen. DELPHI bleibt schon am ersten Tag beim Füttern stehen, während das Jungtier alleine weiterschwimmt. DELPHI ist berühmt für ihren antiautoritären Erziehungsstil, ist aber dennoch eine sehr gute Mutter.

















24.12.2015 Ein Jungtier von DAISY



Was eigentlich als Überraschung für das neue Jahr geplant war, hat die Mitarbeiter des Delfinarium im Zoo Duisburg schon am Morgen des 22.12.2015 um 4 Uhr überrascht.

Nicht etwa das hochschwangere Delfinweibchen DELPHI, die hinsichtlich der Geburt ihres Jungtieres bereits ausgezählt ist, sondern vielmehr Delfindame DAISY hat bereits zwei Wochen vor dem erwarteten Geburtstermin in den frühen Morgenstunden ein fideles Jungtier zur Welt gebracht. DAISY, die selbst 1996 am Kaiserberg geboren wurde, ist die Tochter von PEPINA und Mutter von dem im Jahr 2011 geborenen DARWIN. DAISY kümmert sich vorbildlich um das Jungtier, dessen Geschlecht noch unbekannt ist.

Warum hat der Zoo nicht genauso ausführlich über die erwarteten Kälber berichtet wie zuvor bei PEPINA?

Bei PEPINAs Kalb wollten wir interessierten Zoofreunden die Möglichkeit geben eine Trächtigkeit vom Anfang bis zum Ende zu begleiten. Dies erforderte nicht nur eine regelmäßige Auswertung der Ultraschalluntersuchungen, sondern auch eine sehr zeitnahe Berichterstattung. Im Zoo Duisburg leben mehr als 4000 Tiere, die alle ihren Bedürfnissen nach betreut werden möchten. Daher erachten wir es für wesentlich wichtiger den Ansprüchen unserer Tiere zu entsprechen, über Geburten und andere Ereignisse zu berichten, aber nicht jede Trächtigkeit im Zoo so ausführlich zu begleiten, wie wir dies bei PEPINA getan haben. Unsere Besucher können sich jedoch gewiss sein, dass wir über Geburten im Delfinarium und die Entwicklung des Jungtieres weiterhin ausführlich berichten werden.


15.09.2015 Verdacht auf Lungenentzündung bei PEPINAs Jungtier hat sich nicht bestätigt

Die Obduktionsergebnisse des am 23. August 2015 verstorbenen Delfinjungtiers von PEPINA weisen auf ein akutes Herz-Kreislaufversagen hin.
Ursprünglich wurde von den Pathologen eine Lungenentzündung vermutet, da Teile der Lunge augenscheinlich verändert waren und eine Lungenentzündung bei neugeborenen Delfinen aufgrund ihres fehlenden Immunitätsstatus keine Seltenheit darstellt. Nach ausführlichen histologischen (feingeweblichen) Untersuchungen konnte eine Lungenentzündung als Todesursache jedoch ausgeschlossen werden. Auch eine in einem Ohr des Jungtieres diagnostizierte eitrige Mittelohrentzündung mit Pilzbeteiligung - ein nicht seltener Befund bei z.B. Schweinswalen in der Nordsee - kam als Todesursache nicht in Frage. Zudem wies das Jungtier einen guten Ernährungszustand und keinerlei Verletzungen auf.
Der Tod trat letztendlich durch akutes Herz-Kreislaufversagen ein, allerdings bleibt der Grund dafür nach den bisherigen pathologischen Befunden weiterhin ein Rätsel, weshalb weiterführende Untersuchungen in der Pathologie angefordert wurden.

Der Tod des Delfinjungtiers und die Schwierigkeit, trotz modernster Diagnostik die genaue Todesursache ermitteln zu können, zeigen auf, dass auch heute noch Vieles erforscht werden muss, um die Tierwelt in Gänze zu verstehen.


24.08.2015 Zoo Duisburg unter Schock

Am Sonntagmittag gegen 13.30 Uhr hörte das kleine Delfinbaby von PEPINA ganz plötzlich auf zu atmen.
Seit seiner Geburt vor einer Woche deutete absolut nichts auf eine Erkrankung hin. Im Gegenteil, das kleine Mädchen, welches bei seiner Geburt 18,2 kg wog, hatte innerhalb einer Woche bereits 3,2 kg zugenommen. Atem- und Säugeverhalten waren ohne Auffälligkeiten und auch die erfahrene Mutter PEPINA verhielt sich vorbildlich. Auch die tägliche Untersuchung inklusive Blutentnahme wies auf einen hoffnungsvollen Weg hin. Gerade hier war ein hoher Antikörperspiegel auffällig, der auf eine ausreichende Aufnahme der wertvollen ersten Muttermilch in den ersten Lebensstunden hinwies. Auch der mehrfach erfasste Cortisolspiegel deutete auf ein sehr entspanntes Kalb hin, welches bei jeder Untersuchung von der Mutter in unmittelbarer Nähe betreut wurde. Jeden Tag erfreuten sich die Mitarbeiter an der tollen Entwicklung.

Am Sonntagmittag verlief alles binnen Sekunden.
Das Jungtier kam plötzlich schnellatmend zur Wasseroberfläche und verstarb unmittelbar.
Eine sofortige Wiederbelebung und Behandlung durch Tierpfleger und Tierärztin vor Ort blieben erfolglos. Das Jungtier wurde zur pathologischen Untersuchung an eine veterinärmedizinische Hochschule gebracht. Genauere Daten zur Entwicklung sowie das Ergebnis der Untersuchung werden in Kürze auf der Homepage veröffentlicht.

Die Tatsache, dass auch im Freiland aufgrund des nicht gegebenen Immunitätsstatus neugeborener Delfine eine dramatisch hohe Jungtiersterblichkeit als populationsregulierender Faktor gegeben ist, stellt für den Zoo keinen Trost dar, zumal die Zoomitarbeiter nun wieder befürchten müssen, sich gegenüber haltlosen Anschuldigungen selbsternannter Delfinschützer behaupten zu müssen. Nach fünf erfolgreichen Delfinaufzuchten der letzten Jahre stellt dieser Todesfall seit langem mal wieder ein trauriges Ereignis im Delfinarium dar.


17.08.2015 Hurra es ist ein Mädchen!!!

Einmal pro Woche versuchen wir ein Update über die Gewichtsentwicklung und weitere Entwicklung des Jungtieres zu geben.
Dazu wird es hoffentlich auch weitere Fotos geben.


16.08.2015 Tagesberichte aktualisiert


27.07.2015 Medizinische Daten aktualisiert


23.07.2015 Wir nähern uns dem Geburtstermin. Seit Montag, dem 20.7., finden morgens und abends nun Messungen statt.

Einmal wird der Gesäugeabstand ausgemessen. Hierbei handelt es sich um den Abstand zwischen rechtem und linkem Gesäuge. PEPINA dreht sich hierzu im medizinischen Training auf den Rücken. Wenn sich der Abstand vergrößert, dann bedeutet dies, dass der Milcheinschuss stattfindet. Dies geschieht in den letzten Tagen vor der Geburt.

Zum Zweiten wird rektal die Körpertemperatur gemessen. Bei vielen (aber nicht allen) Tieren sinkt die Körpertemperatur um 1°C ab, wenn die Geburt kurz bevorsteht.


22.06.2015 Neues vom Nachwuchs


30.05.2015 Am Pfingstsamstag war der japanische Sender Fuji-TV im Delfinarium zu Gast, um der japanischen Bevölkerung eine kleine Übersicht über die Situation in Deutschland zu geben.
Wir möchten uns für das nette Gespräch und die neutrale Berichterstattung bedanken. Uns ehrt sehr, dass unser schönes Delfinarium nun auch in Japan bekannt ist. Vielleicht hilft es dabei, darauf aufmerksam zu machen, dass keine Delfine aus diesen schrecklichen Treibjagden bezogen werden müssen. Duisburg hat keine und hatte auch nie Taiji-Delfine. Wir freuen uns, dass Institute des japanischen Zooverbandes JAZA dem Verlangen des Weltzooverbandes WAZA entsprochen haben.
Anbei der Link zur Sendung, allerdings nur auf Japanisch, aber dafür schöne Bilder aus dem Delfinarium.

zur Sendung


29.05.2015 Tagesberichte für 2015 bis einschließlich April online.


20.05.2015 Aktuelles vom Nachwuchs


20.04.2015 Neues vom Nachwuchs


17.04.2015 Die WAZ hat einen Bericht zur Schwangerschaft von Pepina gebracht, den man hier nachlesen kann.


09.04.2015 Duisburger Delfine als Botschafter für Haie

Schon 2012 erwiesen sich die Duisburger Delfine als Botschafter für weltweiten Artenschutz.
Am 20.7.2012 konnten dem Staatssekretär des BMELV (Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz) Dr. Robert Kloos 116.000 Unterschriften von Menschen aus 89(!) verschiedenen Ländern zur Übergabe an die Internationale Walfangkommission überreicht werden.

Nun konnten die Duisburger Großen Tümmler auch für andere bedrohte Tierarten eintreten.

Sharkproject International e.V, eine der weltweit aktivsten Naturschutzorganisationen zum Schutz der Haie nutzt die Beliebtheit der Delfine um auf das Schicksal der Haie aufmerksam zu machen. Zu diesem Zweck hat die Organisation ihren neusten Spot im Duisburger Delfinarium gedreht.
Unterstützen Sie uns und informieren Sie sich unter www.sharkproject.org

Den neuen Spot von Sharkproject International e.V können Sie hier sehen.


27.03.2015 Seit langem wieder etwas neues vom Nachwuchs

und

auf Kabel1 war ein Bericht über die fleissigen Putztaucher des Delfinariums


05.03.2015 Blutwerte von Diego, Dörte und Darwin online


03.03.2015 Interview mit WDR5


23.02.2015 Neue Vermessung vom Nachwuchs


14.02.2015 Der Zoo Duisburg hat mit seinem „gläsernen“ Delfinarium und der Darstellung der Delfindaten auf einer eigenen Homepage eine Möglichkeit geschaffen, allen Delfin-Interessierten einen Einblick hinter die Kulissen des Delfinariums zu ermöglichen und präsentiert vom ersten Schnupfen bis zur letzten Ultraschalluntersuchung alle erhobenen Daten der Duisburger Großen Tümmler.

Es gibt allerdings einen Steuerberater aus Hagen, dem das immer noch nicht genug ist und dem die aufgeführten Futterdaten der letzten 14 Jahre pro Woche nicht ausreichen.

Nein, er möchte gerne genau wissen, wieviel Kilogramm Futterfisch jeder Delfin an jedem Tag der letzten 14 Jahre gefressen hat.

Auch diese Daten stellen wir somit unter dem Punkt „Tagesberichte“ zur Verfügung, auch wenn es sich dem Normaldenkenden nur schwer erschließt, was mit diesen Daten anzufangen ist.

„Da steckste nicht drin“, würde der Duisburger sagen.

In diesem Sinne: Helau und Alaaf!


08.02.2015 Tagesberichte für 2014 online


03.02.2015 Aktuelles vom Nachwuchs


20.01.2015 Neue Vermessung vom Nachwuchs


11.01.2015 Ein neues Filmchen vom Nachwuchs


05.01.2015 Diese Woche keine Vermessung vom Nachwuchs
Dafür aber Bilder von Fluke und Flipper


29.12.2014 Zum Jahresende aktuelles vom Nachwuchs


22.12.2014 Neue Bilder vom Nachwuchs
Zweite Berechnung des wahrscheinlichen Geburtsdatums


17.12.2014 Neues vom Nachwuchs
Erste Berechnung des wahrscheinlichen Geburtsdatums


08.12.2014 Weitere Infos zum Nachwuchs


02.12.2014 Neuigkeiten vom Nachwuchs. Jetzt auch in bewegten Bildern.
Unsere Tiere/Ein Delfin wächst heran


01.12.2014 Die 33-jährige Delfindame PEPINA erwartet ein Jungtier.

Am 29. Oktober 2014 wurde bei PEPINA eine Blutentnahme im Rahmen der Routineuntersuchung durchgeführt. Dabei fiel ein hoher Progesteronwert auf.

Progesteron ist ein Hormon, welches bei einer Trächtigkeit von der Plazenta („Mutterkuchen“) produziert wird.

Allerdings wird es auch vom Gelbkörper in der zweiten Zyklushälfte produziert und fällt dann bei nicht erfolgter Trächtigkeit wieder ab.

Eine Bestätigung der Trächtigkeit wird dann entweder durch einen über Wochen erhalten bleibenden Progesteronwert oder aber, falls bei der Tierart möglich, durch einen Ultraschall erfolgen.

Bei Delfinen, wie bei anderen Säugetieren gibt es sowohl eine Scheinträchtigkeit als auch einen frühen Verlust eines Jungtieres in den ersten Wochen.

In den ersten Schwangerschaftswochen, die nur im Blut nachweisbar sind, spricht man beim Menschen von einer Verlustrate bis zu 50%. Danach wird die Schwangerschaft im Ultraschall feststellbar und selbst dann versterben noch bis zu 15% aller Embryonen bis zur 12. Schwangerschaftswoche.
(Quelle: http://www.kinderwunsch-uni-bonn.de/Haeufigkeit-von-Fehlgeburten.16984.0.html)


In PEPINAs Fall wurde am 3. November der erste Ultraschall durchgeführt und die Trächtigkeit bestätigt.


Ultraschall vom 03.11.2014
Bild 1

Ultraschall vom 03.11.2014

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29.09.2014 Endlich ist es soweit: Fast 50 Jahre lang besteht nun schon die erfolgreiche Delfinhaltung im Zoo Duisburg.
Nun hat das Delfinarium für alle Delfinfans, Groß und Klein, eine eigene Homepage.
Hier erfährt der Leser alles rund um die Duisburger Großen Tümmler.
Wann kam wer an den Kaiserberg?
Wer ist DÖRTEs Mutter?
Wann hatte IVO seinen letzten Schnupfen?
Das Delfinarium präsentiert sich transparent für jedermann.